Jul 27

Bei Vimeo habe ich das Video zum Werbekongress 2010 gefunden. Amir Kassaei spricht über “digital thinking”. Er beschreibt eindrucksvoll, wie ich finde, wie sich unsere Werbung in der Zukunft verändern muss und wird. Das wir die Möglichkeiten der digitalen Infrastruktur erkennen und entsprechend nutzen müssen.

Wir sollten nicht mit “dümmlicher Absenderkommunikation” nerven und den Menschen Produkte verkaufen die Sie nicht interessieren. Diese Form der Werbung wird zunehmen weniger wahrgenommen.

Für die erfolgreiche  Vermarktung von Produkten müssen wir Spaß verbreiten. Dazu müssen „die Kreativen“  neue Wege gehen und Probleme aus einer anderen Perspektive betrachten.

Schauen Sie sich das Video selbst an.

Jun 28

Longtail Keywords, das sind Suchbegriffe die aus mehrenen Wörtern bestehen.  Ein Beispiel: Statt nach “Urlaub” zu suchen, wird nach “Familienurlaub Nordsee mit Hund” gesucht.

Immer mehr Menschen suchen nicht nur nach einem Suchbegriff sonder nach mehreren Suchbegriffen oder in ganzen Sätzen, dem so genannten Longtail.

Einen sehr schönen Artikel zum Thema Longtail Keywords habe ich im Blog von SEO-Gold gefunden. Schauen Sie sich diesen Artikel doch einmal an.

Durch den Einsatz von Longtail Keywords kann man sehr gut Nischen besetzen.

Jun 19

Seit Mitte April läuft die Werbekampagne von Liqui Moly nicht nur Plakate in Großstädten auch im Fernsehen ist der Spot zu sehen. Das Prinzip kennen wir schon von HIPP Babynahrung oder auch von Trigema. Herr Ernst Prost (Gesellschafter bei Liqui Moly)wirbt für das Unternehmen, aber nicht mit übertrieben Werbesprüchen und super tollen Produktvorteilen sondern sachlich mit der Produktion in Deutschland und der Erhaltung von Arbeitsplätzen.

Als ich den Spot im Fernsehen gesehen habe war ich angenehm überrascht, was bei heutiger Fernsehwerbung bei mir eher selten der Fall ist.

Nun  habe ich den Werbespot von Liqui Moly auch bei YouTube gefunden, sicher ist das nicht besonderes. Was mir in diesem Zusammenhang aber viel mehr aufgefallen ist, sind die Reaktionen der Menschen die diesen Werbespot kommentieren.

Schauen Sie sich einmal die Kommentare zu diesem Werbespot von Liqui Moly an.

Vorbildlich finde ich die Reaktionen von Herrn Prost, der sich nicht „zu fein“ ist auf die Kommentare bei YouTube einzugehen. Er stellt Wettbewerber Produkte nicht als schlechter dar und versucht auf negative Kritiken sehr sachlich einzugehen.

Hier wird ein offener Dialog mit den Kunden geführt. Und es zeigt, dass auch der Mittelstand erkannt hat wie wichtig es ist mit seinen Kunden im Dialog zu stehen. Ein gutes Beispiel für eine Werbekampagne, die es versteht die Kunden anzusprechen und nicht mit unaussprechlichen Produktnamen oder Produkteigenschaften den Verbraucher zu vergraulen. Ausserdem ist es ein schönes Beispiel wie Marketing im WEB 2.0 funktioniert.

Für mich als Motorrad- und Autofahrer der solche Produkte braucht, steht fest, dass ich gerne zur Erhaltung von Arbeitsplätzen in Deutschland und dem Mittelstand beitrage.

Wie gefällt Ihnen der Werbespot und welche Meinung haben Sie dazu?

Jun 03

Sicher kennt fast jeder die Marke Schwarzkopf. Das Unternehmen Henkel wurde 2009 mit dem Deutschen Marketing Preis ausgezeichnet. Ein Grund für mich mir diese Marke einmal genauer anzusehen. Im Marketingmix sollte ja auch das Internet entsprechend vertreten sein. Also habe ich mir die Website von Schwarzkopf einmal angesehen.

Kaum auf der Seite, wird als erstes ein Fenster in guter Flash-Manier über die gesamte Seite gelegt. Wohl dem, der auch Flash nutzt, alle anderen werden hier die erste Barriere finden. Also gleich mal nach dem “schließen Knopf” fahnden.  Die eigentliche Website besteht auch aus vielen Flashanteilen, sieht aber aufgeräumt aus und biete gleich die Möglichkeit auf eine andere Produkt-Website zu wechseln. Natürlich nur wenn Sie Flashanimationen sehen können.

Ein solches Unternehmen sollte doch sicherlich ein eigenes Blog haben, kurz durch die Menüs gegangen fand ich den Link zum Blog. Doch was mich da erwartete war schon sehr entäuschend. Im Januar 2009 ist das Blog offensichtlich eröffnet worden. Tina Müller führt das Blog und berichtet das Schwarzkopf in der Krise auf festen Füßen steht. OK, gut zu wissen.

Nächster Eintrag im Blog am 09.02.2009. Frau Müller verrät dem Kunden das Schwarzkopf 111 Jahre alt wird und das internationale Gäste aus Medien, Wirtschaft und Gesellschaft eingeladen wurden. Weiterhin verrät Sie einen Profitrick “Haarspray verleiht nicht nur der Frisur, sondern auch dem Auftritt Sicherheit…”

Tja, wir schreiben Juni 2010, leider findet sich kein weiterer Beitrag von Frau Müller im Blog. Das ist traurig und wird auch die Kunden nicht dazu bewegen der Marke Schwarzkopf an dieser Stelle zu folgen. Den potentiellen Kunden und Kundinnen wird nichts geboten. Das Alter des letzten Blogeintrags spricht für sich. Schade, gerade einer großen Marke wie Schwarzkopf hätte ich da mehr zugetraut.

Eines ist aber sicher, so funktioniert bloggen nicht. Und die Menschen kann man damit auch nicht an die Marke binden. Und wenn schon ein Blog, dann sollte man den Menschen auch die Möglichkeit geben “mitzureden”, eine Kommentarfunktion und wirklich interessante Themen wären da schon hilfreich. Überlegenswert wäre eventuell, ob nicht statt einer Person, besser ein Team das Blog von Schwarzkopf berteiben sollte. Dann könnte man wirklich mit seinen Kunden und denen die es werden sollen in einen Dialog kommen.

So fällt das Ganze in die Kategorie gut angefangen, aber leider auf der Strecke geblieben.

Jun 02

Nun so weit wird es sicherlich nicht kommen. Aber zur Zeit wir in den Medien, allen voran im Internet, auf Facebook geschimpft. Es ist die ewige Berichterstattung, wie Facebook mit dem Datenschutz umgeht. Dabei geht es jedes Mal um die Privatsphäre der Nutzer. Zugegeben, Betreiber solcher Plattformen sollten dafür sorgen, das Daten die nur für Sie bestimmt sind und zur Anmeldung dienen wirklich auch nur bei ihnen ankommen.

Wer sich “öffentlich auszieht” ist selber Schuld

Wird denn bei Facebook oder anderen Netzwerken vorgegeben, dass man sein ganzes Privatleben inklusive aller persönlichen Daten öffentlich zugänglich machen muss. Ganz sicher nicht. Wer unvorsichtig und leichtfertig einfach Alles im Internet verbreitet ist es selber schuld. Manchmal kann ich mich nur wundern, selbst der Stern-Reporter Gerd Blank verabschiedet sich mit viel “tamtam”, in einem an Herrn Zuckerberg gerichteten öffentlichen Post unter dem Titel ‘Lebe wohl Facebook’.

Als kleines “Gimmick” wird in diesem Post auch gleich erklärt wie jeder sein Facebook Konto vollständig löschen kann. Was soll das? Sind wir nicht erwachsen genug, dass  jeder selber entscheiden kann ob und wann er Facebook verlässt?

Die Betreiber solcher Plattformen dürften die öffentliche Diskussion ohnehin mitbekommen haben. So ist es an ihnen nachzubessern. Aber müssen wir dend wirklich jeden Tag darüber berichten? Jeder kann selber entscheiden ob er bei Facebook & Co. ein Profil eröffnet. Viel wichtiger ist aber das niemand mit einer Waffe am Kopf gezwungen wird private Dinge zu veröffentlichen.

Ich für meinen Teil finde diese Berichterstattung mittlerweile nervig. Wie denken Sie darüber? Schreiben Sie mir Ihre Meinung.