Jun 19

Seit Mitte April läuft die Werbekampagne von Liqui Moly nicht nur Plakate in Großstädten auch im Fernsehen ist der Spot zu sehen. Das Prinzip kennen wir schon von HIPP Babynahrung oder auch von Trigema. Herr Ernst Prost (Gesellschafter bei Liqui Moly)wirbt für das Unternehmen, aber nicht mit übertrieben Werbesprüchen und super tollen Produktvorteilen sondern sachlich mit der Produktion in Deutschland und der Erhaltung von Arbeitsplätzen.

Als ich den Spot im Fernsehen gesehen habe war ich angenehm überrascht, was bei heutiger Fernsehwerbung bei mir eher selten der Fall ist.

Nun  habe ich den Werbespot von Liqui Moly auch bei YouTube gefunden, sicher ist das nicht besonderes. Was mir in diesem Zusammenhang aber viel mehr aufgefallen ist, sind die Reaktionen der Menschen die diesen Werbespot kommentieren.

Schauen Sie sich einmal die Kommentare zu diesem Werbespot von Liqui Moly an.

Vorbildlich finde ich die Reaktionen von Herrn Prost, der sich nicht „zu fein“ ist auf die Kommentare bei YouTube einzugehen. Er stellt Wettbewerber Produkte nicht als schlechter dar und versucht auf negative Kritiken sehr sachlich einzugehen.

Hier wird ein offener Dialog mit den Kunden geführt. Und es zeigt, dass auch der Mittelstand erkannt hat wie wichtig es ist mit seinen Kunden im Dialog zu stehen. Ein gutes Beispiel für eine Werbekampagne, die es versteht die Kunden anzusprechen und nicht mit unaussprechlichen Produktnamen oder Produkteigenschaften den Verbraucher zu vergraulen. Ausserdem ist es ein schönes Beispiel wie Marketing im WEB 2.0 funktioniert.

Für mich als Motorrad- und Autofahrer der solche Produkte braucht, steht fest, dass ich gerne zur Erhaltung von Arbeitsplätzen in Deutschland und dem Mittelstand beitrage.

Wie gefällt Ihnen der Werbespot und welche Meinung haben Sie dazu?

Jun 03

Sicher kennt fast jeder die Marke Schwarzkopf. Das Unternehmen Henkel wurde 2009 mit dem Deutschen Marketing Preis ausgezeichnet. Ein Grund für mich mir diese Marke einmal genauer anzusehen. Im Marketingmix sollte ja auch das Internet entsprechend vertreten sein. Also habe ich mir die Website von Schwarzkopf einmal angesehen.

Kaum auf der Seite, wird als erstes ein Fenster in guter Flash-Manier über die gesamte Seite gelegt. Wohl dem, der auch Flash nutzt, alle anderen werden hier die erste Barriere finden. Also gleich mal nach dem “schließen Knopf” fahnden.  Die eigentliche Website besteht auch aus vielen Flashanteilen, sieht aber aufgeräumt aus und biete gleich die Möglichkeit auf eine andere Produkt-Website zu wechseln. Natürlich nur wenn Sie Flashanimationen sehen können.

Ein solches Unternehmen sollte doch sicherlich ein eigenes Blog haben, kurz durch die Menüs gegangen fand ich den Link zum Blog. Doch was mich da erwartete war schon sehr entäuschend. Im Januar 2009 ist das Blog offensichtlich eröffnet worden. Tina Müller führt das Blog und berichtet das Schwarzkopf in der Krise auf festen Füßen steht. OK, gut zu wissen.

Nächster Eintrag im Blog am 09.02.2009. Frau Müller verrät dem Kunden das Schwarzkopf 111 Jahre alt wird und das internationale Gäste aus Medien, Wirtschaft und Gesellschaft eingeladen wurden. Weiterhin verrät Sie einen Profitrick “Haarspray verleiht nicht nur der Frisur, sondern auch dem Auftritt Sicherheit…”

Tja, wir schreiben Juni 2010, leider findet sich kein weiterer Beitrag von Frau Müller im Blog. Das ist traurig und wird auch die Kunden nicht dazu bewegen der Marke Schwarzkopf an dieser Stelle zu folgen. Den potentiellen Kunden und Kundinnen wird nichts geboten. Das Alter des letzten Blogeintrags spricht für sich. Schade, gerade einer großen Marke wie Schwarzkopf hätte ich da mehr zugetraut.

Eines ist aber sicher, so funktioniert bloggen nicht. Und die Menschen kann man damit auch nicht an die Marke binden. Und wenn schon ein Blog, dann sollte man den Menschen auch die Möglichkeit geben “mitzureden”, eine Kommentarfunktion und wirklich interessante Themen wären da schon hilfreich. Überlegenswert wäre eventuell, ob nicht statt einer Person, besser ein Team das Blog von Schwarzkopf berteiben sollte. Dann könnte man wirklich mit seinen Kunden und denen die es werden sollen in einen Dialog kommen.

So fällt das Ganze in die Kategorie gut angefangen, aber leider auf der Strecke geblieben.

Jun 01

Kennen Sie schon die Evian Roller Babies?

Nein?, dann schauen Sie mal was ich bei YouTube gefunden habe.
Die Firma Evian hat einen wirklich lustigen Spot für Ihr Mineralwasser erstellt. Ein sehr gutes Beispiel für virales Marketing wie ich meine. Was denken Sie über diesen Werbespot, ist das Video es Wert das man seinen Freunden und bekannten davon erzähtl? Schreiben Sie mir Ihre Meinung.


Mai 30

In einer kostenlosen Tageszeitung aus Wuppertal habe ich folgende Anzeige am Wochenende gelesen. “Ihre Firmen- Homepage für 350,- Euro, Umfang 5 Seiten” Den Kunden freut es und Agenturen trauen Ihren Augen nicht.

Tatsächlich findet man solche Angebot nicht nur in Wuppertal. Schlimm finde ich eigentlich, dass diese Anzeigen hochgradig unseriös sind. Aber warum fällt das vielen Kunden nicht auf? Klar, die Geschäfte laufen nicht so gut, das Geld für Werbung ist knapp oder nicht vorhanden. Zumindest wenn man Inhabern von Klein- und mittelständischen Unternehmen zuhört. Da wird dann gerne mal die angebotene Lösung zum kleinen Preis genutzt, schließlich möchte man auch im Internet vertreten sein und neue Kunden gewinnen.

Was bekommt der Kunde  eigentlich für seine 350,- Euro?

Denken wir uns einen Kunden der noch keine eigene Homepage für sein Unternehmen hat. Für diesen muss zuerst einmal ein Layout für die Homepage erstellt werde. Wenn dieses, unter Berücksichtigung der Zielgruppe, gefunden ist, müssen die einzelnen Seiten erstellt werden. Bei diesem Preis eben 5 Seiten.

Nun muss der Kunde wissen, dass jede Homepage im gewerblichen Bereich mindestens ein eigenes gut auffindbares Impressum haben muss. Damit der potentielle Kunde möglichst leicht mit dem Unternehmen Kontakt aufnehmen kann sollte ein eigenes Kontaktformular existieren.

Statt 5 Seiten nur 3 Seiten

So werden schnell aus den 5 Seiten eigentlich nur 3 Seiten innerhalb der Homepage die mit entsprechenden Inhalten versehen werden können. Diese drei verbleibenden Seiten brauchen Texte.

Bei einem Preis von 350,- Euro, darf diese Texte der Kunde natürlich selber liefern, ohne Rücksicht auf  notwendige Schlüsselwörter, die man erst hätte recherchieren müssen. Aber das weiß der Kunde ja nicht.

Und ein paar Fotos, klar kein Problem, entweder der Kunde liefert diese Fotos oder der Dienstleister macht das eben mit seiner „Digicam“.  Dann wird das Ganze mal eben erstellt. Fertig. Der Kunde hat seine Homepage für 350,- Euro.

Und nun das ganze mal in Zahlen: 350,- Euro als Festpreis, brutto oder netto, das geht aus der Anzeige nicht hervor. Ich bin gnädig und denke das es netto ist. Gehen wir weiter davon aus, dass der Stundenlohn realistisch mit 60 Euro für einen gewerblich arbeitenden im unteren Preissegemt angemessen wäre. Dann kann er 5 Stunden und 50 Minuten für den Kunden arbeiten.

In dieser kurzen Zeit kommen folgende Dienstleistungen zum tragen: Erstberatung des Kunden, Layoutentwicklung, Programmierung, Bearbeitung von Fotos, Übernahme der Texte des Kunden.

Unglaublich, in dieser kurzen Zeit, kann man nicht einmal diese mangelhafte Leistung für einen Kunden erbringen. Und trotzdem fallen Kunden auf solche „Schwindeleien“ immer wieder herein. Logisch, der Kunde weiß es ja nicht besser.

Was Sie vor der Erstellung Ihrer Homepage wissen sollten

Eine ehrliche Agentur wird Sie vorab kostenfrei beraten,  Ihre Fragen beantworten und noch wichtiger, Ihnen Anhaltspunkte geben über die Sie vorher nicht nachgedacht haben. Im nächsten Schritt muss Ihre Zielgruppe für Ihre Produkte oder Dienstleistung klar definiert sein. Eher der Endkunde oder sind es doch Geschäftskunden? Sind Sie eher regional tätig oder arbeiten Sie auf internationalen Märkten? Ohne eine vernünftige Strategie scheitert Ihr Projekt.

Eine solche Strategie findet man nicht in einer halben Stunde, das Layout für Ihre Homepage kann auch nicht so schnell individuell erstellt werden.

Was soll der Inhalt Ihrer Homepage sein?

Grundsätzlich wird eine Agentur sich mit Ihnen über die Inhalte der zukünftigen Homepage unterhalten. Wenn das ganze seriös ist, wird man Sie als Kunden nicht die Texte schreiben lassen oder Ihre möglichen Papierkataloge abschreiben. Hier ist eine entsprechende Analyse  notwendig, die zuerst klärt was Ihre Zielgruppe in Suchmaschinen sucht. Ohne diese Recherche, die übrigens auch mehrere Tage in Anspruch nahmen kann, sind Ihre Texte wertlos.

Wenn die Recherche alles Notwendige ergeben hat, sollte man einen erfahrenen Internet-Texter mit der Erstellung der Texte beauftragen. Dieser muss nicht zwingend bei der Agentur arbeiten. Viele Agenturen kooperieren heute aus den unterschiedlichen Bereichen für WEB-Design, Entwicklung, Betextung und Suchmaschinenoptimierung. Für Sie als Kunde sollte eben nur ein fester Ansprechpartner da sein.

Wenn Sie nun dringend Fotomaterial für Ihre neue Homepage benötigen, dieses aber noch nicht haben, kann Ihre Agentur Fotos  in Lizenz für Sie einkaufen. Wenn dies nicht möglich ist, sollte man in jedem Fall einen Fotografen damit beauftragen.

Denken Sie immer daran, Ihre Homepage stellt Ihr Unternehmen dar! Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Darum sollte man nicht halbherzig  mit diesem Projekt umgehen.

Wenn man nun all diese Leistungen, die in den meisten Fällen von mehreren Menschen erbracht werden betrachtet,  kann die Erstellung einer Homepage im unteren Preissegement sicher zwischen ca. 3000,- und 4000,- Euro betragen.  

Denn wenn man es mal nachrechnet, dann sind das gerade mal 66 Stunden reine Arbeitszeit. Für alle Leistungen, die ernsthaft erbracht werden müssen.  Wenn ich nun die 66 Stunden den knapp 6 Stunden gegenüberstelle, frage ich mich was man für 350,- Euro eigentlich für eine Homepage bekommt?

Wenn Sie also tatsächlich solche Angebote sehen, Finger weg! Vergleichen Sie lieber mehrere Agenturen, schauen Sie auf die Beratungsleistung und die Themen die mit Ihnen besprochen werden. Seien Sie kritisch.

Es gibt Agenturen die Ihnen Alternativen anbieten

Mittlerweile gibt es Agenturen, die Ihnen die Möglichkeit anbieten Ihre Homepage zu mieten oder zu finanzieren. Gerade für Unternehmen ist dies nicht ungewöhnlich und bietet sogar Vorteile. Bei der Barzahlung einer Homepage müssen Sie diese über mehrere Jahre abschreiben. Bei einer Finanzierung haben Sie nur die monatlichen Raten, diese können sofort abgesetzt werden.

Und es ist sicherlich einfacher für einen begrenzten Zeitraum 30,-Euro oder 60,- Euro monatlich zu bezahlen. Suchen Sie mal bei Google nach „Rent a WEB“, dann werden Sie schon einige Anbieter finden.

Mai 28

Wenn wir für einen Kunden eine neue Homepage erstellen, müssen wir uns auch mit der Thematik des Kunden beschäftigen. Dazu gehört auch Mitwettbewerber zu analysieren. Bei diesen Recherchen fanden wir unter anderem auch die Website von Fotografr ein Magazin für Fotografen.

Sehr interessant war der Artikel von Dr. Martina Mettner. Unter der Überschrift “10 Tipps für Fotografen in wirtschaftlich schweren Zeiten“ nennt Sie mehrere Punkte die Fotografen beachten sollten. Aus unserer Sicht waren die Punkte 5 und 6 natürlich besonders interessant, Fotografen sollten Ihrer Homepage die nötige Beachtung schenken.

Die Mehrheit der Fotografen hat eine Homepage die nicht für Sie arbeitet

So beschreibt es Frau Dr. Martina Mettner in Ihrem Beitrag. Suchmaschinenoptimierung für Fotografen ist wichtig. Profis unter den Fotografen möchten damit neue Kunden gewinnen.

Schön wenn ein Profi innerhalb der eigenen Branche solche Tipps gibt, besser wäre, Fotografen würden es beherzigen. Da wird leider eine Menge Potential verschenkt, wie wir bei unseren Recherchen für das eigene Kundenprojekt “Die Lichtbildwerkstatt” feststellen mussten.

Gerade in diesem Bereich, kann unter regionalen Gesichtspunkten eine Menge für diese Branche erreicht werden.